Herzlich willkommen,

auf der Internetseite unserer Schule. Auf den folgenden Seiten bekommen Sie alle Informationen und Neuigkeiten rund um die 1. Städtische Gesamtschule Stolberg (SGS)

Unsere Schule wurde zum Schuljahr 2012/13 als vierzügige Gesamtschule gegründet. Unsere 545 Schüler und Schülerinnen werden von 50 Kolleginnen und Kollegen unterrichtet. Im Rahmen der Inklusion werden bei uns auch Schüler/innen im Gemeinsamen Lernen (GL) aufgenommen, die durch Sonderpädagogen und Sonderpädagoginnen zusätzlich betreut werden.

Unser Schulgebäude wurde innen und außen umfassend saniert. Alle Klassen- und Fachräume sind neu und modern ausgestattet. Jeder Klassenraum und die NW-Räume verfügen neben der klassischen Tafel auch über ein interaktives Smartboard. Das Gebäude am Sperberweg ist mit den jetzt vorhandenen Jahrgängen 5-7 ausgelastet. Seit dem Schuljahr 2015/2016 nutzen wir das 2. Gebäude an der Walther-Dobbelmann-Straße, das z.Z. auch noch von der Realschule 1 genutzt wird. Mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 werden wir 5 neue Klassen aufnehmen können.

Auf unseren Internetseiten möchten wir Ihnen einen umfassenden Überblick über unsere Schule geben.

Helge Pipoh
Schulleiter

Anschrift >>

Sperberweg 1

(Jahrgänge 5-7)
52223 Stolberg

 

Walther-Dobbelmann-Straße 11

(Jahrgänge 8 & 9)

52223 Stolberg
Tel: 02402/9977510
Fax: 02402/99775140
info@gesamtschule-stolberg.de


Termine >>

 

24.02.17, Bewegl. Ferientag

27.02.17, Bewegl. Ferientag

28.02.17, Ausgleichstag (Ferientag)

 

weitere Termine...

Krankheitsfall?>>

Informationen und Bestimmungen für den Krankheitsfall finden Sie HIER.


Aktuelles

Was macht eigentlich unser Bürgermeister? - Dr. Tim Grüttemeier zu Besuch in der 7d

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Wer hat hier eigentlich was zu sagen?“, die den Schülerinnen und Schülern der 1. Städtischen Gesamtschule Stolberg im Politikunterricht die demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland näher bringen soll, kam in der Klasse 7b die Frage auf, was eigentlich die Aufgaben eines Bürgermeisters seien.
Der Vorschlag ihrer Lehrerin Frau Theimer-Totzek Herrn Dr. Grüttemeier, den Bürgermeister der Stadt Stolberg, doch einfach einzuladen, um ihn persönlich zum Thema zu befragen, wurde von den Schülerinnen und Schülern zwar begeistert, jedoch auch ungläubig aufgenommen: „Der kommt bestimmt nicht zu uns, dazu hat er sicher keine Zeit!“
Hatte er doch! Nach dem Anruf im Bürgermeisteramt dauerte es nicht lange und die Klasse bekam eine verbindliche Zusage. In den folgenden Unterrichtsstunden wurden eifrig Fragen gesammelt und geplant, was alles organisiert werden müsse. Kekse und ein Getränk müsste es geben, Blumen sollten aufgestellt und ein kleines Dankeschön überreicht werden. Auch die Sitzordnung sollte der eines Plenarsaales ähneln.


Am 1. 02. 2017 war es dann soweit! Herr Dr. Grüttemeier wurde pünktlich um 14:30 Uhr von zwei Schülern im Sekretariat abgeholt. Stolz wurde er in den Klassenraum geführt, den die Klasse zuvor (freiwillig!) gründlich aufgeräumt und einladend hergerichtet hatte.
Schon bei der herzlichen Begrüßung durch den Bürgermeister verloren die Schülerinnen und Schüler ihre Scheu. Es wurden unzählige Fragen gestellt, die Herr Dr. Grüttemeier alle sehr geduldig und freundlich beantwortete. So erzählte er, dass er sich bereits als Jugendlicher für Politik interessiert habe, dass seine Frau ihn in seiner politischen Arbeit tatkräftig unterstütze und er seine Söhne häufig selbst zu Schule bzw. Kindergarten bringe. Er übe sein Amt angstfrei, jedoch mit großem Respekt aus.
Ja, er könne seinen Beruf weiterempfehlen, er sei arbeitsreich, bringe jedoch auch sehr viel Abwechslung mit sich. Als Bürgermeister müsse man auf Menschen zugehen und sehr gut zuhören können, zudem brauche man Geduld, da demokratischen Entscheidungen immer ein diskursiver Prozess vorrausgehe, was ein wichtiges Element der Demokratie sei.
Besonders ernst genommen fühlten sich die Schülerinnen und Schüler, als er der Klasse am Ende ebenfalls Fragen stellte und wissen wollte, was sie in Stolberg verändern würden. Die Innenstadt solle attraktiver werden, man wünsche sich mehr Geschäfte und besonders für arme Menschen solle noch mehr getan werden. Zudem würde man sich über ein größeres Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche, z.B.  eine Skaterbahn, freuen.
Für die Klasse 7 B ist Politik an diesem Tag ein Stück weit lebendig geworden, man kenne den Bürgermeister nun und wisse, dass man ihn sogar anrufen könne, wenn man ernsthafte Anliegen habe. Bereits in naher Zukunft ist nun zudem der Besuch des  Stolberger Jugendparlaments geplant: „Wir wissen jetzt, dass auch junge Menschen in Stolberg etwas bewegen können!“

Unterricht einmal anders - Kooperation mit dem Institut für Zoologie und Humanbiologie der RWTH Aachen

Seit Februar 2016 ist unsere Schule Kooperationspartner des Instituts für Zoologie und Humanbiologie der RWTH Aachen. Masterstudenten erhalten vor Ort die Möglichkeit, unter Leitung von Frau Baumann-Groten Unterrichtsübungen im Fach Biologie abzuhalten, die zuvor gemeinsam im Seminar geplant wurden. In diesem Semester besuchten 9 Studierende die Klasse 6c im Rahmen der Unterrichtsreihe „Ernährung“. Die Schüler und Schülerinnen wurden im handlungsorientierten Unterricht an das Experimentieren herangeführt und mit den Grundlagen einer gesunden Ernährung vertraut gemacht. Beim abschließenden gemeinsamen Frühstück gab es von beiden Seiten positive Rückmeldungen. „Der Unterricht war abwechslungsreich, wir durften Vieles ausprobieren“ … und „die Gruppenarbeit hat Spaß gemacht“ lautete es von Schülerseite. „Zum ersten Mal vor einer Klasse zu stehen, war ganz schön aufregend“ und „das Team-Teaching hat dabei sehr geholfen“ hieß es von den Masterstudentinnen. Im bevorstehenden Praxissemester wird noch am Feintuning geschliffen werden müssen, aber die Chance an der Schule zu üben war wichtig und motivierend.

 

Projekt JULEA gestartet - Senioren lernen eifrig von ihren Enkeln

JULEA an der Stolberger Gesamtschule
JULEA an der Stolberger Gesamtschule

Schüler der städtischen Gesamtschule zeigen Senioren, wie sie mit einem Computer oder einem Laptop und Tablet umgehen können.

 

Dass der Tatort seine Zuschauer nicht mehr nur noch sonntagabends vor dem Fernseher erreicht, sondern – der Mediathek sei Dank – auch rund um die Uhr am Laptop und Tablet, das weiß Margot Lützeler bereits. Und allein damit hat sie vielen ihrer Altersgenossen einiges voraus. Was die 80-Jährige hingegen nicht weiß, ist, wie sie die Mediathek findet. Dafür hat sie Resul Dogan. Der 15-jährige Schüler der städtischen Gesamtschule ist derzeit Lützelers Lehrer.

Zumindest für acht Wochen. Bis zum 1. März steht er jeden Mittwoch zwischen 10 und 11 Uhr für alle Fragen rund ums Tablet und darüber hinaus zur Verfügung. Dann steht nämlich „JuleA“ auf seinem Stundenplan, das generationenübergreifende Projekt „Jung lehrt Alt“. Dass dies so ist, dafür ist Benno Falkner verantwortlich. Der Mathematik- und Physiklehrer hat das Projekt, das bereits im Sauerland sehr erfolgreich an Schulen umgesetzt wird, nach Stolberg gebracht.

Die Grundidee lautet dabei wie folgt: Schüler der 9. und 10. Klasse schlüpfen in die Rolle des Lehrers und unterrichten Männer und Frauen im Alter über 50 Jahre im 1:1-Format in den Bereichen Computer-, Internet- und Handynutzung. 20 Schüler der Gesamtschule in Stolberg haben sich für das Projekt gemeldet.

Für sie ist es ein Ergänzungskurs, ein Angebot für all jene Schüler, die keine zweite Fremdsprache belegt haben, und auf diese Weise durch andere Fächer weitergebildet werden. Nach den acht Wochen erhalten die Schüler über ihre freiwillige Tätigkeit ein entsprechendes Zertifikat.

Das Ziel ihres Lehrers geht jedoch weit darüber hinaus: „Wir wollen mit dem Projekt die Schule wieder in die Gesellschaft zurückbringen“, sagt Falkner. Und darüber hinaus Generationen in einem Bereich verbinden, in dem die Älteren viel von den Jüngeren lernen können.

Der Ehrgeiz hat Margot Lützeler zumindest gepackt: „Ich will das endlich richtig können“, begründet sie ihren Entschluss, sich für das kostenfreie Angebot anzumelden. Sich den neuen Technologien zu verweigern, das komme für sie nicht in Frage.

Schließlich würde sie sonst den Kontakt zu ihren Enkeln verlieren. Ähnlich sieht das auch Werner Dünnbier.

Der 77-Jährige kommt nach eigenen Aussagen mit dem PC schon gut zurecht. „Wenn ich dann aber ein paar Tage nicht zu Hause bin, habe ich immer weit über 100 Mails im Postfach. Das ist zu nervig.“ Deshalb habe er sich vor drei Jahren ein Tablet gekauft. Benutzt habe er das mobile Gerät aber noch kaum. Bis jetzt. „Da mein Enkel jetzt sogar schon mit seinem Gerät spricht, will ich mich auch endlich damit vertraut machen“, sagt Dünnbier, während ihm der 15-Jährige Chung Tran zeigt, auf welche Felder er tippen muss, um seine Anmeldedaten bei Google zu aktualisieren. Einen Tisch weiter ist Margot Lützeler bereits bis zum Facebook-Messenger vorgedrungen. Die App, mit der sich Nutzer des Sozialen Netzwerkes untereinander Nachrichten schicken können, war ihr bislang vor allem ein Rätsel. „Ich habe da neulich draufgeklickt und hatte plötzlich das Gesicht meiner Enkelin auf dem Display“, berichtet sie und lacht laut auf.
Von ihrem „Schülerlehrer“ Resul Dogan weiß sie nun, dass man mit der App sowohl Nachrichten schreiben als auch Videoanrufe tätigen kann. Dass er der Rentnerin auf – für ihn – einfache Weise unterstützen kann, freut den 15-Jährigen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten