Schülerinformation - Aufklärung zum Thema Cybermobbing!

Herr Arz (Polizei Aachen) informierte über die Gefahren des Cybermobbings.
Herr Arz (Polizei Aachen) informierte über die Gefahren des Cybermobbings.

In den vergangenen Wochen fanden in der Gesamtschule Infoveranstaltungen für die Fünf-, Sechs- und Siebenklässler zum Thema „Cybermobbing“ statt.
Gehalten wurden die  60-minütigen Vorträge von Hauptkommissar Peter Arz vom Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Aachen. In seiner Power-Point-Präsentation widmete er sich Themen wie Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken, Urheberrechte, Straftaten im Internet und deren Konsequenzen sowie Cybermobbing und dem aktuellen Trend der „Selfies“ - Fotos, auf denen der Fotograf selbst posiert und die dann meist an den eigenen Freundeskreis geschickt werden.

Wie moderne Statistiken zeigen verbringt die heutige Jugend im Durchschnitt täglich 180 Minuten täglich im Netz, einen Großteil davon mit sozialen Netzwerken und Kommunikationsangeboten wie Facebook, WhatsApp, Twitter, Instagram und Snapchat.

Dabei ist Cybermobbing - langfristiges, öffentliches Beleidigen in sozialen Netzwerken keine Seltenheit.  Sehr ausführlich wurden die unterschiedlichen Rollen, die es in einem Mobbingfall gibt, von Opfer über Täter und dessen Unterstützer bis hin zu Verteidiger und „Nichtstuer“ thematisiert. Durch die Unterstützung von Klassenkameraden kann diese Spirale gebrochen werden. Es ist wichtig, dass man merkt, dass man nicht alleine ist.

Die Vorträge endeten mit der Aufforderung des Polizisten, im Internet immer auf sein Bauchgefühl zu hören und sich in sozialen Netzwerken nicht alles gefallen zu lassen. Sich Eltern, Lehrern, Freunden und Klassenkameraden bei Problemen anzuvertrauen, sollte immer ein erster Schritt sein, um mit schwierigen Situationen umzugehen.