Lionsquest-Fortbildung - "Lebenskompetenz kommt nicht von alleine!"

Lehrer der Gesamtschule haben zweieinhalb Tage lang in Mausbach die Schulbank gedrückt. Unter der Leitung des Senior-Trainers Johannes Pollmeier haben u.a. 3 Kollegen unserer Schule an der Fortbildung „Lions Quest – Erwachsen werden“ teilgenommen.

„Lions-Quest-Senior-Trainer“ Johannes Pollmeier arbeitet zweieinhalb Tage intensiv mit 24 Pädagogen aus Stolberg und der Region, damit die sozialen Kompetenzen der Schüler gefördert werden. Foto: D. Müller
„Lions-Quest-Senior-Trainer“ Johannes Pollmeier arbeitet zweieinhalb Tage intensiv mit 24 Pädagogen aus Stolberg und der Region, damit die sozialen Kompetenzen der Schüler gefördert werden. Foto: D. Müller

"Das Seminar möglich gemacht und vollständig finanziert haben dankenswerterweise die Lions-Clubs Eschweiler/Stolberg und Übach-Palen­berg/Geilenkirchen“, beschrieb Ellen Erichsen, die sich mit Un­terstützung der Mausbacher Schul­leitung darum bemüht hat, dass die Lehrerfortbildung in der Realschule stattfand. Unter dem Motto „Lebenskompetenz kommt nicht von alleine“ stand die Förderung sozialer Kompetenzen junger Menschen in der Schule im Mittelpunkt des Seminars.


Die Lehrer wurden speziell fortgebildet, 10- bis 15-jährige Schüler dabei zu unterstützen, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, Kontakte und Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag zu begegnen und für Probleme, die in der Pubertät oft auftreten, konstruktive Lösungen zu finden. „Gleichzeitig bietet das Programm Orientierung beim Aufbau eines eigenen Wertesystems. So entsteht eine pädagogische Geschlossenheit mit den immer gleichen Reaktionen, die den Schülern Halt geben“, erläuterte Jürgen Meeßen, Konrektor der Mausbacher Realschule.


Kritisches Denken

Beispielsweise auch kritisches Denken, der Mut, sich eine eigene Meinung zu bilden und offen zu vertreten, Engagement und eigenverantwortliches Handeln sollen in der Schule gefördert werden. Teilnehmer des Seminars seien besser in der Lage, dies den Schülern nahezubringen und auch präventiv zu unterrichten. Dank der Fortbildung können Lehrerinnen udn Lehrer effektiver dahingehend auf die Schüler einwirken, dass sie ,Nein‘ sagen zu psychischen und physischen Gefährdungen, dass sie standfest gegenüber Gruppendruck bleiben, Rückschläge und Enttäuschungen positiver verarbeiten und Risiken und Wirkungen von Suchtmitteln kritisch beurteilen. Das Seminar nahm Bezug zu Erfahrungen und Methoden wie Interaktions- und Rollenspiele oder Visualisierungen und war äußerst praxisorientiert.


Quelle (u.a.): Stolberger Zeitung/Nachrichten