Waldpädagogik: Wenn der Jäger Schule  macht …

Jäger Herr Deutz in der Klasse 5c
Jäger Herr Deutz in der Klasse 5c

Waldpädagogik im Klassenzimmer erlebte die Klasse 5c beim Besuch des Jägers Herrn Deutz. Die heimische Tier- und Pflanzenwelt, die zuvor im Biologieunterricht thematisiert wurde, wurde noch einmal aus anderer Perspektive beleuchtet. Mit Präparaten von Sperber oder Bussard, Sommer- und Winterfellen von Reh- und Schwarzwild wurde Lernen mit allen Sinnen ermöglicht. Wer die Hauer eines Wildschweins in der Hand hatte oder das Aneinanderschlagen von Hirschgeweihen hörte, kann sich die Revierkämpfe konkurrierender Männchen vorstellen. Herr Deutz vermittelte den Kindern, wie der Alltag eines Jägers aussieht und welche Rolle Jäger dabei spielen, die Natur im Gleichgewicht zu halten. Erstaunt waren die Schülerinnen und Schüler darüber, dass das wichtigste Utensil eines Jägers nicht das Gewehr darstellt, sondern das Fernglas. “Nur etwa 5% der Arbeit macht die eigentliche Jagd aus. Im Vordergrund stehen die Pflege und Bewirtschaftung des Reviers. Dazu gehören das Anlegen von Wildäckern ebenso wie die Aufzucht verletzter oder verwaister Tiere sowie das Aufhängen von Bruthilfen für Vögel.“ Ehrenamtliche Elternarbeit im Biologieunterricht – für beide Seiten eine Bereicherung!