Englisch

Für fast 800 Millionen Menschen ist Englisch Muttersprache oder 2. Landessprache. Weitere 800 Millionen Menschen beherrschen Englisch als Fremdsprache.

Englisch ist allgegenwärtig: in der Werbung, in der Wirtschaft, in der Politik, beim Essen und Trinken – kaum ein Bereich des Lebens, in dem keine englischen Vokabeln vorkommen.

Die besondere Stellung des Englischen als Weltverkehrssprache und die damit verbundenen gesellschaftlichen Erwartungen erfordern daher den kompetenten Fremdsprachennutzer und stellen somit erweiterte Anforderungen an den Englischunterricht.

Zentrale Aufgabe des Faches ist daher die Ausbildung einer interkulturellen Handlungsfähigkeit, um über die Auseinandersetzung mit Sprache, Texten, Kommunikation und Medien zur eigenverantwortlichen Bewältigung der Anforderungen von Ausbildung, Arbeitswelt und gesellschaftlichem Alltag zu befähigen.

Daher ist es uns ein zentrales Anliegen die Schülerinnen und Schüler vor allem in den Bereichen der kommunikativen, interkulturellen und methodischen Kompetenzen sowie der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit zu fördern und sie in der Ausbildung von individuellen Mehrsprachigkeitsprofilen zu unterstützen.

 

Zu Beginn der Sekundarstufe I versuchen wir an die in der Grundschule erworbenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse anzuknüpfen, um die Nachhaltigkeit von Lernprozessen zu begünstigen.

Bei der Unterrichtgestaltung verfolgen wir daher die Prinzipien der Schülerorientierung, der Kommunikationsorientierung sowie der Inhaltsorientierung, um den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit zu geben, das neu erlernte Vokabular spielerisch anzuwenden und umzusetzen.

 

Situationsbezogene und authentische Gegenstände, Filmsequenzen und Hörspiele machen es leichter in die jeweiligen Rollen zu schlüpfen und die neuen Redewendungen und Wörter in der Fremdsprache zu lernen und zu gebrauchen. Rollenspiele, kleine Theaterstücke, Spielszenen aus dem alltäglichen Leben gehören deshalb genauso zum Alltag des Englischunterrichts wie Lieder, kleine Reime, die Arbeit mit dem multimedialen Klassensmartboard und das laute Lesen und Sprechen vor der Klasse.

Um eine Individualisierung der Fremdsprachenlernprozessen zu begünstigen, sind  Verfahren zur Förderung des selbstreflexiven und selbstständigen Lernens für uns von zentraler Bedeutung. Sozial- und Arbeitsformen werden adressatenangemessen umgesetzt, um ein differenziertes, darstellendes und gestaltendes Lernen zu begünstigen.

Weiterhin sehen wir den konstruktiven Umgang mit Fehlern, die funktional einsprachige Unterrichtsgestaltung und die Verknüpfung mit anderen Fächern sowie außerschulischen Lernorten als eine wichtige Aufgabe an.

 

Unter thematisch-inhaltlichen Gesichtspunkten bildet der Unterricht über alle Doppeljahrgangsstufen hinweg soziokulturelles Orientierungswissen in den Bereichen „persönliche Lebensgestaltung“, „Ausbildung/Schule“, „Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“ und „Berufsorientierung“ aus und vertiefen das Wissen der Schülerinnen und Schüler über Geschichte, Politik und Alltagsleben in Großbritannien, den USA und „down under“ in Australien.

(Vgl. Kernlehrplan Englisch für die Gesamtschule in NRW, S. 8ff.)