Französisch

Französisch ist die am meisten gesprochene Muttersprache in Europa. Der Kontakt mit der französischen Sprache ist von uns gar nicht weit entfernt: Paris, Brüssel, Liège (Lüttich) oder La Calamine (Kelmis) liegen direkt um die Ecke. Zudem begegnet uns die französische Sprache in den vergangenen Jahren verstärkt in der Jugendkultur durch Musik oder Kinofilme.
Frankreich ist nicht nur einer der bedeutendsten Handelspartner Deutschlands, sondern pflegt seit Jahrzehnten mit seinem Nachbarland ein sehr enges freundschaftliches Verhältnis, bei dem ein kultureller Austausch und das Erlernen der jeweiligen Sprache im Vordergrund stehen.
In diesem Kontext ist es erforderlich, dass sich der Französischunterricht bei der Ausbildung von kommunikativen Fertigkeiten und interkultureller Handlungsfähigkeit auf praxisnahe Anwendung und Kommunikation in der Fremdsprache konzentriert. Zentrale Aufgabe des Faches ist daher, die Vermittlung der Kompetenz zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation, um so einen Zugang zur französischen Kultur zu ermöglichen und in authentischen Kommunikationssituationen angemessen handeln zu können.
Inhaltlich bildet sich über die Lernjahre hinweg ein Orientierungswissen in den Bereichen „Persönliche Lebensgestaltung“, „Ausbildung/Schule/Beruf“, „Gesellschaftliches Leben“ sowie „Frankophonie“ und „regionale Besonderheiten“ aus, das ein möglichst authentisches Bild des Nachbarlandes vermittelt.
Französisch als dritte Fremdsprache kann von den bereits erlernten Fremdsprachen wie Englisch oder ggf. Spanisch (ebenfalls eine romanische Sprache) profitieren.
(Vgl. Kernlehrplan Französisch für die Gesamtschule in NRW, S. 10ff.)