Sport

Der Sportunterricht in der Gesamtschule leistet einen spezifischen Beitrag zur Erfüllung des Bildungsauftrags dieser Schulform. Der Zugang zu Bewegung, Spiel und Sport ist in besonderer Weise durch die Heterogenität der Schüler und Schülerinnen geprägt. Unterschiedliche Geschlechterperspektiven, interkulturelle Unterschiede und unterschiedliche soziale und ökonomische Lebenssituationen bestimmen das sportliche Handeln. Verschiedenheit wird bewusst erlebt, respektiert und als Bereicherung empfunden. Die Freude an der Bewegung und dem gemeinschaftlichen Sporttreiben wird geweckt, erhalten und vertieft.

 

Der Sportunterricht vermittelt den Schülern Bewegung, Spiel und Sport in unterschiedlichen individuellen und sozialen Zusammenhängen, in unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten und ermöglicht ihnen das eigene Tun und das der anderen Schüler kritisch zu reflektieren und zu beurteilen. (Urteilskompetenz)

 

Sport verbessert die eigene Wahrnehmungsfähigkeit und erweitert die Bewegungserfahrungen, fördert Gesundheit und entwickelt Gesundheitsbewusstsein. Schüler sollen etwas wagen und verantworten, das Leisten erfahren und einschätzen, sie sollen kooperieren, Wettkämpfen und sich verständigen. (Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz)

 

Schüler erwerben die Kompetenz sich selbstständig und strukturiert mit sportbezogenen Informationen und Handlungssituationen auseinanderzusetzen, eigenverantwortlich Bewegungslösungen zu finden und sportliche Handlungspläne zu entwerfen. (Methodenkompetenz)